ERÖFFNUNGSPERFORMANCE

ZOE WILLIAMS mit HYDRA, KATIE SHANNON und SUSU LAROCHE: LIQUID CURRENCY

13. August 2022, ab 18:00 Uhr

ab 18 UHR: Musikintervention Katie Shannon
20:30-21:30 UHR: Musikperformance Susu Laroche
21:30-23 UHR:  DJ Set Katie Shannon, Susu Laroche, Zoe Williams

Zur Eröffnung der Gruppenausstellung Wet Resistance laden wir herzlich zu Liquid Currency ein, einer performativen Installation und Bar, die gelbe Getränke serviert. In fingernagelgelbes Latex gehüllt, ziert die Bar ein Emblem einer sich drehenden, stürzenden und schmelzenden Münze mit gorgonischem Kopf.

Die Performance spielt mit der Vorstellung einer Flüssigkeit zur Unterwanderung monetärer Wertschöpfungsketten. Liquid Currency betont die Bar als Ort, an dem Geld gegen den Ausschank von Flüssigem und vermeintlichem Vergnügen getauscht wird – in der Ausscheidung endend, zu Abfall und Wasser werdend – welche in die Umwelt und letztendlich in unsere Körper zurückfließen.

Die Künstlerin Katie Shannon erstellt einen eigenen Soundtrack und über den Abend verteilt verschiedene performative Interventionen. Susu Laroche spielt ein Live-Set ihrer eigenen Kompositionen und HYDRAs Mode- und Raumgestaltungselemente aus Latex vervollständigen die Installation und Performance. Liquid Currency ist ein Projekt von Zoe Williams (*1983, lebt und arbeitet in London) in Zusammenarbeit mit HYDRA (Anna Gloria Flores), Katie Shannon und Susu Laroche.

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Die Ausstellung Wet Resistance beginnt mit einer Dystopie: In einer von feuchtigkeitsabweisender Technologie und Künstlicher Intelligenz dominierten, ausgetrockneten Welt entstehen feuchte Widerstände zur Verteidigung der humiden menschlichen und natürlichen Qualitäten: Eine Wet Resistance, die Feuchtigkeit als Austausch, Humor und Leben feiert.

Eine großflächige Installation aus Kacheln und Metallpflanzen von José Montealegre wird zur Landschaft, in der die Werke von acht internationalen Künstler*innen eingebettet sind. Wet Resistance zeigt das Feuchte, Moosige, Wachsende, Überwuchernde und Irrationale und kontrastiert es mit dem Trockenen, Sauberen, Rationalen, Technischen und Kaputten. Der menschliche Körper mit seinem hohen Wasseranteil wird als ein Organismus gedacht, der mit der Welt verstrickt ist, in der er lebt und die er selbst ständig mit erschafft.

kuratiert von José Montealegre (Künstler) und Rebekka Seubert (künstlerische Leiterin Dortmunder Kunstverein)

   

Die Performance wird unterstützt von

 

Die Ausstellung wird unterstützt von           






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